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Die Story

DIDI Maier – Cook your life

Jung, einfallsreich und immer wieder anders. Koch-Shootingstar DIDI Maier lüftet seine Geheimnisse einer vorwiegend alltagstauglichen Wohlfühlküche.

Inspiriert vom Zusammenspiel internationaler Aromen mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln lüftet Haubenkoch und Koch-Shootingstar DIDI Maier seine Geheimnisse einer vorwiegend alltagstauglichen Wohlfühlküche. Seine unkomplizierte Art zu kochen und die Dinge beim Namen zu nennen, bilden das perfekte Gespann für pures Lesevergnügen und außergewöhnliche Experimentierfreude in der Küche.

DIDI Maier steht für eine Küche jenseits starrer Kochmuster. Eine Zutat ist nicht erhältlich? Kein Problem: DIDI Maier zeigt Alternativen, wie ein Gericht dennoch zur Köstlichkeit wird. Zusätzlich müssen die Zutaten leistbar und leicht erhältlich sein. Mit diesem Anspruch entführt DIDI seine Leser/innen in neue Genusswelten – von  Flashbacks (Traditionelles neu interpretiert) über Männerwelten, Green Routine, Heiß, heiß, Baby bis Naschkram. Es darf gespielt, probiert, entdeckt werden. 

Warum kochst du?

DIDI: Klingt jetzt blöd, ist aber so: Es wurde mir in die Wiege gelegt. Als ich 14 Jahre alt war, bekam ich die Möglichkeit, eine Tischlerlehre zu beginnen. Beim Tischlern zeigte sich aber sehr schnell, dass ich dafür zwei linke Hände habe. Aber mein erster Gugelhupf klappte auf Anhieb. Da war für mich klar: Ich gehe den Weg des geringsten Widerstandes. Zu dieser Zeit wusste ich jedoch noch nicht, dass Kochen wie Extremsport ist.

Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmals Teenager wärst?

DIDI: Nichts, absolut gar nichts. Jeder Fehler, der passiert ist, hat mich zu dem gemacht, der ich heute bin. So wie ich bin, passt es mir ganz gut.

Was ist für dich das beste Restaurant?

DIDI: Bei aller Liebe, es gibt nicht DAS perfekte Restaurant. Es sind die Momente mit Menschen, die etwas wirklich gut werden lassen. So kann eine gute Brettljause auf der Almhütte genauso einer der schönsten geschmacklichen Momente sein, der einem ewig in Erinnerung bleibt, wie ein frisch gekochter Hummer mit einem richtig guten Glaserl Wein in einem bretonischen Restaurant. 

Es geht mir darum, so gut ich kann, meinen Beitrag für eine nachhaltigere Umwelt zu schaffen. Ich möchte faires, gesundes FAST & SMART FOOD kreieren: Gerichte, die deinem Körper guttun und natürlichen Geschmack näher bringen.
DIDI Maier

Was kochst du am liebsten?

DIDI: Ganz ehrlich? Am liebsten lasse ich mich verwöhnen, also bekochen. Wenn ich es mir aussuchen kann, dann am liebsten Pasta. Pasta geht immer! Und sie geht in der Regel schnell und schmeckt jedem.

Warum wolltest du nicht wie deine Mutter der beste Koch der Welt werden?

DIDI: Mit ca. 25 Jahren war mein größter Wunsch, jüngster Hauben- und Sternekoch Österreichs zu werden. Talent hatte ich genug, aber irgendwann habe ich begriffen, dass ich mein Leben lang am Erfolg meiner Mama gemessen werden würde. Um als Didi Maier wahrgenommen zu werden, musste ich einen anderen Weg einschlagen. Der hieß: Weg von der elitären High-End-Küche, hin zur coolen Good-Food-Mood-Küche. Ich denke, das ist mir gelungen.

Welcher Koch ist dein Idol und warum?

DIDI: Ich habe keine Kochidole, da wir Köche alle ziemlich durchgeknallt sind. Mir kommt es jedenfalls darauf an, dass Köche ihre eigene Handschrift haben und nicht nur Rezepte kopieren. Wer aber wirklich gut mit Aromen arbeiten kann, ist ehrlich gesagt meine Mama. Vor diesem Können ziehe ich meinen Hut!

Warum sind dir die Old-School-Rezepte so wichtig?

DIDI: Damit will ich nicht sagen, dass früher alles besser war. Wir Köche kochen alle nur mit Wasser. Gewisse Grundregeln in der Küche haben aber Bestand. Sobald man gute Grundrezepte hat, können sie weiterentwickelt werden. Kochen bedeutet für mich Kreativität. Wenn ich ein gutes Grundrezept habe, kann ich es mit meiner persönlichen Note noch toppen.

Was wäre dein letztes Mahl auf Erden?

DIDI: Meine Mama sagt immer: „Man soll nach einem richtig guten Abendessen noch fit für die Liebe sein.“ Da es das letzte Mahl ist, ist anschließend aber Schluss. Daher gibt es keine Pasta, sondern ein herrliches Wiener Schnitzel in Butterschmalz herausgebacken, damit ich nachher über mein Bauchilein streicheln und sagen kann: „Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut.“